Sandra Gloning berichtet am 1. November in „Der Standard“: Wenn Mama das letzte Mal ihre Geschichte erzählt

Lydia Hargassner starb im August an Blasenkrebs. Sie hinterlässt ihrer Familie ein Familienhörbuch, in dem sie ein letztes Mal ihre Geschichte erzählt.

Wenn eine nahestehende Person stirbt, ist die Stimme und die Art, wie diese Person gesprochen hat, etwas, das man als Erstes vergisst. Das kann traurigerweise auch der 29-jährige Andreas Hargassner aus Aurolzmünster in Oberösterreich bestätigen. Seine Frau Lydia ist am 10. August dieses Jahres an Blasenkrebs gestorben. Damit ihre Stimme niemals in Vergessenheit gerät, hat sie den beiden Söhnen (zwei und fünf Jahre alt) ein besonderes Geschenk hinterlassen. Ein Familienhörbuch, in dem sie ihren Kindern noch selbst die Geschichten aus ihrer Jugend erzählt, wie sie den Papa kennenlernte, wie ihr erster Kuss war. Auch wenn sie ihnen beim Erzählen nicht mehr gegenübersitzen kann. „Eigentlich wollte Lydia selbst verschiedene Dinge aufnehmen und hatte sich auch bereits ein Mikrofon dafür gekauft. Dann fand sie das Familienhörbuch-Projekt und kontaktierte Judith Grümmer“, erzählt Andreas.

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Fotografie Eva Wöckl