Ausschnitt aus der Hamburger Morgenpost: „Worum es Karin geht, ist Spuren zu hinterlassen. Spuren ihrer Seele. Zeichen ihrer Liebe. Vor allem für die drei Kinder, die ohne Mama aufwachsen müssen. Sie sollen noch so lange wie möglich das spüren, was Mutterliebe ausmacht – Geborgenheit, Urvertrauen, Sicherheit. …

Besonders am Herzen liegt Karin nun noch ein Projekt, das vor dem Aus* steht. Es heißt „Familienhörbuch“ und ist die Fortführung einer Studie, die an der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Bonn durchgeführt wurde. Dabei geht es darum, dass Eltern, die im Sterben liegen, aufgenommen werden, um noch eine letzte Botschaft an ihre bald verwaisten Kinder zu richten. So sollen die Kinder später immer die die Möglichkeit haben, Mamas Stimme zu hören, wenn sie Trost brauchen oder sich einfach erinnern wollen.

Karin hat einen ganzen Tag lang in das Mikrofon einer „Familienhörbuch“-Redakteurin gesprochen. Entstanden ist ein Audiobuch mit vielen Kapiteln. In einem geht es um Karins eigene Kindheit. „Ich erzähle ihnen darin, wie ich selbst groß geworden bin. Wie das Verhältnis zu meinen Eltern war und was ich so erlebt habe“, sagt Karin. In einem anderen Kapitel geht es um Michael, den Vater der Kinder. Wie sie sich kennen und lieben lernten. Wie sie beschlossen, eine Familie zu gründen. Natürlich bestimmt auch der Krebs einen Großteil des Hörbuches. Und schließlich bekommt jedes Kind sein eigenes Kapitel, in dem es direkt angesprochen wird. …“

*Die CrowdfundingAktion belegt, dass das Familienhörbuch-Projekt zukunftsfähig ist. Deshalb auch an dieser Stellen meinen herzlichen Dank an alle, die das Projekt unterstützen und weitertragen. Judith Grümmer

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