Heike Fink. Mein Jahr mit dem Tod. Wie ich den großen Unbekannten besser kennenlernte. Gütersloher Verlagshaus, Mai 2018

»Ich will dem Tod auf die Schliche kommen. Warum beherrscht er uns so?« (Heike Fink)

Am Grab eines Freundes ist es da: Das Entsetzen darüber, dass auch das eigene Leben endlich ist! Was ist das, der Tod, dem niemand entgeht? Wird das Unvermeidliche erträglicher, wenn man ihm in die Augen sieht?
Heike Fink probiert es. Ein Jahr lang sucht sie die Nähe von Menschen, die einen besonderen Umgang mit dem Tod pflegen. Sie spricht mit einem Bestatter, einem Friedhofsgärtner, der Leiterin eines Hospizes und einem Physiker mit Nahtoderfahrung. Ein Tatortreiniger erzählt ihr von seinen Erfahrungen und eine todkranke Sängerin, deren Stimme nur noch jüdische Lieder singen mag. Geschichten voller Witz und Poesie, manchmal traurig, manchmal sentimental, immer ehrlich und sehr berührend.

Vom unsterblichen Klang der Stimme
und Madonna ohne Krone
Im Kapitel MAI – ERINNERUNG erzählt die Autorin über ihre Begegnung mit dem Thema Familienhörbücher für Palliativpatienten.
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