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Vom 17.10. bis 24.10.2020 wird Rebecca ten Bosch den Hermannsweg als Spendenlauf wandern. Er führt sie über 8 Etappen von Rheine über Hörstel, Lengerich, Bad Iburg, Borgholzhausen, Bielefeld, Oerlinghausen, Detmold bis schließlich nach Horn Bad Meinberg.

Rebecca ten Bosch ist 37 Jahre alt, Mutter von zwei Teenagern und lebt im wunderschönen Nordhorn. Als Mutter und als Lady des Ladies Circle Grafschaft Bentheim e.V.  möchte sie gemeinsam mit anderen Frauen, die sich in ihrer Freizeit für gemeinnützige Projekte einsetzen, das Familienhörbuchprojekt  bekannter machen und unterstützen.

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Begleiten Sie Rebecca auf ihrer Wanderung per FB – oder begegnen Sie ihr persönlich auf ihrem Wanderweg: eljore@web.de.

Rebeccas STECKBRIEF zum DOWNLOAD finden Sie HIER.

 

 

 

Feierlich, traurig, lamentierend und klagend, laut und extrovertiert, tänzerisch, im Stillen oder in Form von rituellen Handlungen: „Memento – Im Kraftfeld der Erinnerungen“ wirft einen Blick auf individuelle Formen des Gedenkens und Erinnerns an unsere Verstorbenen.

17. Oktober 2020 – 28. Februar 2021

Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25–27
D-34117 Kassel | Germany
Tel. +49 (0)561 918 93-0
info@sepulkralmuseum.de

MEMENTO – Im Kraftfeld der Erinnerungen.
Eine Ausstellung zu individuellen Formen des Erinnerns und Gedenkens

Das Museum für Sepulkralkultur widmet sich in der Ausstellung „MEMENTO – Im Kraftfeld der Erinnerungen“ mit einer Auswahl von internationalen zeitgenössischen Kunstwerken und kulturhistorischen Zeugnissen individuellen Formen des Erinnerns und Gedenkens. Der Titel verweist zugleich auf die anziehende und abstoßende Wirkung von Erinnerungen an Menschen und Erlebnisse, die im Strom der Zeit verloren gingen. Die Anziehungskraft von Gedanken an das Vergangene und von Erinnerungsbildern, die aufgrund ihres schmerzhaft psychischen und emotionalen Potenzials häufig auch mit inneren Abwehrmechanismen einhergehen können, lässt Menschen ihre präsente Gegenwart – das Hier und Jetzt – verlassen. Dies kann eine Flucht vor aktuellen Lebenssituationen sein, doch bietet es im Rahmen von Trauerarbeit zugleich einen Schlüssel, um nach einem schweren Verlust in ein bewusstes und präsentes Leben zurückkehren zu können.

In eigener Sache:

Vier ProjektteilnehmerInnen bieten den BesucherInnen der Ausstellung MEMENTO im Museum für Sepulkralkultur in Kassel die Gelegenheit, in ihr persönliches Familienhörbuch reinzuhören. An dieser Stelle für diese Offenheit mein herzlicher DANK an die beiden Mütter und Väter für ihre Mitwirkung an der Ausstellung. Judith Grümmer, Familienhörbuch gGmbH

 

 

Jens Eberl berichtet in „Brisant“ über das Familienhörbuch-Projekt: Anschauen

Was wird aus meinem Kind, wenn ich nicht mehr bin? Wird es mich vergessen? Eine Frage, die viele schwerkranke Eltern umtreibt – vor allem, wenn der Nachwuchs noch klein ist. Journalistin und Autorin Judith Grümmer hat gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn das Projekt „Familienhörbuch“ ins Leben gerufen. Zusammen mit ihrem Team bietet sie jungen PalliativpatientInnen mit kleinen und heranwachsenden Kindern die Möglichkeit, ihre Lebensgeschichte in Form eines Hörbuchs zu erzählen.

Das ist nicht „nur“ für die Kinder ein einmaliges Erinnerungsstück, das ihnen hilft, den Verlust des Elternteils zu verarbeiten. Auch dem betroffenen Elternteil hilft die Arbeit am Hörbuch beim Abschiednehmen. Die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bonn beobachten, inwiefern die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit den jeweiligen Krankheitsverlauf beeinflusst.

Bislang ist das Projekt „Familienhörbuch“ für die Patienten kostenlos und wird durch Spenden finanziert.

Das Familienhörbuch-Projekt wurde am 17. September 2020 mit dem International Sound Award 2020 ausgezeichnet: Mehr Informationen

WINNER 2020 | Category: 3.4 Social & Culture
BETTER SOUND 2020 | Category: 3.2 Health

FAMILY AUDIOBOOK is an opportunity for palliative care patients with young children to tell their life stories – authentic, in their own words, in their own voice; to share the path they have taken, their memories and dreams in an audiobook. The professionally produced audio biography is lovingly mixed with music and sounds, even silence.

Description

The idea to enable terminally ill mothers and fathers with young children to tell their life stories and provide them with a professionally produced and designed audiobook came to Judith Grümmer (founder of Family Audiobook) when her own children were very young. As a medical journalist, she had specialized in palliative care topics, and worked on the fundamental issues of life and death. As a radio journalist, she has always been convinced of the elementary power of the human voice as the mirror of the soul.

The mother’s voice is the first thing an unborn child hears. Its ear is the sensory organ that first perceives the outside world whilst still in the womb. And we know that the human voice is as unique as a fingerprint. However, it is also the first memory the bereaved forget or can no longer visualize (auditize) when a loved one has died. Since 2004, Judith Grümmer has been creating family audiobooks preserving the voice of the loved one in full authenticity: people tell their life story in their own words. They evoke a plethora of emotions: Happiness and Sadness. Things familiar and things never mentioned. Stories worth knowing and worth living for. Clarifying and comforting. Intimate and discreet.

Family audiobooks for terminally ill young mothers and fathers have been Judith’s special focus since 2017. Financed by donations, scientifically supported by the University Hospital Bonn, supported by the German Society for Palliative Medicine, she initiated the project, and, since 2019, became managing director of the family audiobook gGmbH, officially registered as an NGO. She and her very small team of collaborators (trained by Judith) are creating audio biographies as a cost-free addition to the medical therapy of palliative patients with small children.

These audiobooks need to be free of charge to the families, simply because these families already shoulder high illness-related financial burdens. However, creating an audio-biography of the highest quality is costly: it is technically complex, with a sizable investment of time, setting a high professional standard, both in a technical sense as well as that of the care-capabilities of the interviewer. With the help of a small grant and donations we can equip early orphaned children with a lifeline to their parents in the spirit of solidarity and care.

The first phase of the University-lead pilot study showed that there is a great need for audio-biographical support work for young palliative care patients. Patients experience the sharing their life story as power- mobilizing and inspirational. Terminally ill young mothers and fathers are relieved to be able to leave their children their legacy – an audiobook as a companion beyond their own death. The goal of the audio-biography project is to provide a unique gift for the children, preventing or alleviating post-traumatic stress disorders resulting from their early illness and loss experience. The project is the only one of its kind on the globe.

 

Musik für den guten Zweck gab es am 04. September 2020 beim Wirt z´Schweigetsreith in Maria Schmolln von der Musikgruppe „Doris´n Floris“. Unterstützt wurde nach Aufruf von Lydia Hargassner aus Aurolzmünster/Polling, welche am 10. August 2020 nach schwerer Krankheit von uns ging, das Pojekt „Familienhörbuch. Dieses widmet sich Paliativpatienten und Patientinnen, welche Kleinkinder hinterlassen und ermöglicht es den Betroffenen, für deren Angehörigen ein professionell und medizinisch begleitetes Hörbuch aufzunehmen.

Eine laue Sommernacht und zahlreiche Besucher verhalfen der Band „Doris´n Floris“ dazu, Spenden in Höhe von 2.400 € an das Familienhörbuch zu übergeben. Den Mitmenschen mitzuteilen, dass es überhaupt eine Möglichkeit dergleichen gibt und das große Herzensprojekt von Lydia zu unterstützen, war dabei Ziel der Veranstaltung.

Wir möchten uns nocheinmal von Herzen bei allen Besuchern für deren Spenden bedanken.

Weitere Infos bei FACEBOOK https://www.facebook.com/DorisStadlerLiveMusik  und https://www.facebook.com/dorisnfloris 
und INSTAGRAM: https://www.instagram.com/dorisstadlerlivemusik/ und https://www.instagram.com/dorisnfloris/

AUDIO-Podcast der Körber-Stiftung in der Reihe „Gesellschaft besser machen“

Zusammenfassung:
Judith Grümmer ist Audiobiografin. Sie produziert Hörbücher mit Menschen, die nicht mehr viel Zeit haben: Palliativpatienten mit kleinen und heranwachsenden Kindern. Mit den Aufnahmen hinterlassen die Projektteilnehmer und Projektteilnehmerinnen ihre Lebensgeschichten, erzählt mit ihrer eigenen Stimme, untermalt von musikalischen und geschichtlichen Inhalten. Es geht um die kleinen und großen Themen des Lebens: um Familienrezepte, gemeinsame Erinnerungen, um Liebe und Lebenslust und auch um den Umgang mit dem Abschied. Die Familienhörbücher sind mehr als Zeitdokumente. Sie helfen Eltern und Kindern beim Loslassen und Trauern. Diana Huth spricht mit Judith Grümmer über ihre emotionale und intime Arbeit.

Nachhören (Länge 38:56)

VIDEO-Podcast der Körber-Stiftung

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Lebendige Bürgergesellschaft«

Judith Grümmer hält die letzten Worte von Menschen fest, die nicht mehr viel Zeit haben: Palliativpatienten mit kleinen und heranwachsenden Kindern. Die Projektteilnehmer/innen hinterlassen ihren Kindern ihre Lebensgeschichten, erzählt mit ihrer eigenen Stimme. Es geht um die kleinen und großen Themen des Lebens: um Familienrezepte, gemeinsame Erinnerungen, um Liebe und Lebenslust, aber auch um den Umgang mit dem Abschied. Die Familienhörbücher sind mehr als Zeitdokumente, sie helfen Eltern und Kindern beim Loslassen und Trauern.

VIDEO (Länge 05:51)

3. August 2020: Anne Burghard berichtet in der Lokalzeit Bonn über die Spendenfahrt von Maia und Katja für das Familienhörbuchprojekt:

Nach 2000 km Radfahrt von München über Dresden nach Hamburg und zurück über Bielefeld, Düsseldorf sind Maia und Katja im Raum Bonn angekommen und treffen Judith Grümmer, die Initiatorin des Familienhörbuch-Projekts: Die Lokalzeit Bonn berichtet

 

 

 

 

Dazu ein Studiogespräch in der Bonner Lokalzeit des WDR