Ganz ehrlich: Diese erste großartige Gofundme-Aktion, Karins Engagement für das Familienhörbuch-Projekt weit über ihren eigenen Tod hinaus unterstützen zu wollen, hat es möglich gemacht, dass schon jetzt weitere Familienhörbücher in Arbeit sind.

Die Bereitschaft ihrer Mutter Christa und ihrer ganzen Familie, das Projekt für andere unheilbar erkrankten junge Mütter und Väter möglich zu machen, macht mir persönlich Mut, meine Vision weiterzutragen:  Audiobiografien als therapiebegleitendes Angebot: bundesweit – kostenfrei für die Familien – schnell und auf die Bedürfnisse der Palliativpatienten angepasst. Die Spenden ebenso wie die vielen unterstützenden Kommentare sichern das Projekt für die kommenden Wochen oder vielleicht sogar Monate.

Dafür möchten Christa und ich, im Namen aller Projektbeteiligten, allen Spenderinnen und Spendern von ganzem Herzen danken.

Sie alle, Ihr alle habt mir als Initiatorin des Projektes den Mut geschenkt, nicht aufgeben zu müssen.

Denn nachdem die bisherige Förderung satzungsgemäß in diesem März ausgelaufen ist, hatte ich vor vier Wochen gerade noch Geldmittel für drei bis vier Familienhörbücher. Und die große Sorge, vielen, vielen Palliativpatienten den Wunsch nach einem Hörbuch als Hinterlassenschaft für ihre Kinder von absagen oder sie mit langen Wartezeiten zu müssen. Denn ohne Geld kann ich weder Audiobiografen noch Tontechniker beschäftigen und auch nicht die unterdessen nötigen Organisationsstrukturen aufbauen, um Familienhörbücher bundesweit und kostenfrei realisieren zu können.

Es sind Ihre und Eure Spenden, die es mir möglich machten, kurzfristig mehreren Palliativpatienten eine audiobiografische Begleitung zusagen zu können.

Endlich die Gewissheit, dass ganz zeitnah zehn, fünfzehn, vielleicht bald sogar zwanzig schwerkranke Mütter oder Väter ein Familienhörbuch als Zukunftsgeschenk für ihre Kinder mit mir und meinem Team aufzeichnen können.

Endlich die wohltuende Erfahrung: Mit Crowdfunding haben WIR als Gesellschaft die Möglichkeit, eine gemeinnützige Vision mit Leben zu füllen.

Endlich eine Finanzierung – dank dem WIR – aus der Mitte unserer Gesellschaft, solange sich (noch) keine Stiftungen und Fördertöpfe und  (langfristig auch )Krankenkassen gefunden haben, die das Projekt zukunftssicher machent.

Endlich kann ich die zu Jahresanfang für das Familienhörbuch-Projekt ausgebildeten Audiobiografen zu Menschen wie Karin fahren lassen, die sich so gefreut hat, am Ende ihres Lebens noch ihre Stimme, ihre Geschichten, ihre Erfahrungen, ihre Liebe als Hörbuch hinterlassen zu können.

Und JETZT das: Die aktuelle Kontaktsperre aufgrund der CoronaKrise erlaubt nun nicht mehr das Interview am Krankenbett oder gemeinsam an einem Tisch.

Doch schon zwei Tage nach der bundesweit ausgerufenen Kontaksperre geht es weiter: das erste FamilienhörbuchONLINE ist schon abgeschlossen.