Wir vier – Hannah (10 Jahre), Linus (7 Jahre), Melina (9 Jahre) und Henri (6 Jahre) – helfen jedes Jahr beim Schneiden großer Lavendelbüsche. Sonst binden wir immer kleine Sträußchen aus dem abgeschnittenen Lavendel und verkaufen ein paar davon in der Nachbarschaft. Das Geld, das wir dafür immer bekamen, haben wir geteilt. Jeder hatte dann immer ein paar Euro Taschengeld verdient. Dieses Jahr haben wir uns überlegt, dass wir gern kleine Lavendel-Säckchen machen möchten.

Ein paar Tage vor dem Lavendelschneiden haben wir gehört, dass unsere Eltern von dem Projekt des Familienhörbuchs erzählt haben, weil eine Freundin unserer Eltern schwer krank geworden ist und sie für ihre Kinder Konstantin und Klara ein Hörbuch machen darf. Unsere Eltern haben uns erklärt, dass dafür Spenden ganz wichtig sind, damit noch mehr kranke Leute ein Hörbuch machen können.

Als wir die Säckchen befüllt haben, kam uns die Idee, das gesammelte Geld für die Lavendelsäckchen diesmal nicht für uns zu behalten, sondern es auch für das Projekt zu spenden.

Wir haben die Lavendelsäckchen an Nachbarn, Freunde und die Familie verkauft. Dabei haben wir Allen erzählt, dass es ein Projekt gibt, bei dem Jemand, der schwer krank wird, für seine Kinder mit seiner eigenen Stimme ein Hörbuch als Erinnerung aufnehmen kann und dass wir gern dafür Geld sammeln und spenden möchten. Alle fanden das Projekt und unsere Spendenidee toll und wir haben uns gefreut, dass wir soviel Geld gesammelt haben.