Im September 2016  wurde das Pilotprojekt erstmals öffentlich auf dem 11. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Leipzig im Rahmen des Meet the Experts 2 präsentiert.

Unter dem Motto „Auf breiten Wegen – Integration, Innovation, Intuition“ stellt sich der 12. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Bremen vom 5. bis 8. September 2018 den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Das Pilotprojekt wird in Bremen an einem der Stände präsentiert. Weitere Informationen folgen.

Heike Fink. Mein Jahr mit dem Tod. Wie ich den großen Unbekannten besser kennenlernte. Gütersloher Verlagshaus, Mai 2018

»Ich will dem Tod auf die Schliche kommen. Warum beherrscht er uns so?« (Heike Fink)

Am Grab eines Freundes ist es da: Das Entsetzen darüber, dass auch das eigene Leben endlich ist! Was ist das, der Tod, dem niemand entgeht? Wird das Unvermeidliche erträglicher, wenn man ihm in die Augen sieht?
Heike Fink probiert es. Ein Jahr lang sucht sie die Nähe von Menschen, die einen besonderen Umgang mit dem Tod pflegen. Sie spricht mit einem Bestatter, einem Friedhofsgärtner, der Leiterin eines Hospizes und einem Physiker mit Nahtoderfahrung. Ein Tatortreiniger erzählt ihr von seinen Erfahrungen und eine todkranke Sängerin, deren Stimme nur noch jüdische Lieder singen mag. Geschichten voller Witz und Poesie, manchmal traurig, manchmal sentimental, immer ehrlich und sehr berührend.

Vom unsterblichen Klang der Stimme
und Madonna ohne Krone
Im Kapitel MAI – ERINNERUNG erzählt die Autorin über ihre Begegnung mit dem Thema Familienhörbücher für Palliativpatienten.

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind.

Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch.

Das Familienhörbuch-Projekt „Audio-Biografien schwer erkrankter Mütter und Väter. Patienten erzählen für ihre Kinder“ ist Teil der Initiative zur Umsetzung der Charta.

RES_Familie_RGB_rotAb dem 1. März 2017 fördert die RheinEnergieStiftung Familie für zwei Jahre das Familienhörbuch-Projekt „Audio-Biografien schwerstkranker Mütter und Väter – Patienten erzählen für ihre Kinder“. In Zusammenarbeit mit Prof. Lukas Radbruch und dem Verein zur Betreuung und Begleitung von Schwerstkranken und Tumorpatienten e.V. wird Palliativpatienten die Möglichkeit angeboten, ihre ganz persönliche Lebensgeschichte als Audio-Biografien für ihre Kinder und Angehörigen zu erzählen. Die Finanzierung von Audio-Biografien im Rahmen dieser Pilotstudie ist somit zunächst gewährleistet. Für die Palliativpatienten entstehen im Rahmen des Forschungsprojektes keine Kosten. Mehr

Autobiografisches Arbeiten gehört in der Altenpflege seit Jahren zum Standard. Nun sind einige pfiffige Autorinnen auf die Idee gekommen, das erzählte Erleben als Ton-Dokument für die Nachwelt zu bewahren.

Den Bericht gibt es im Septemberheft des ProAlter-Magazin beim  Kuratorium Deutsche Altershilfe und  direkt hier: ProAlterSeptember2012.

Kleiner Tipp? Zum Vergrößern nutzen Sie bitte „Strg und  -“ und zum Verkleinern: „Strg und + „

         

 

 

 

 

Eine Audiobiographie ist ein höchstpersönliches Hörbuch. So bewahren Menschen ihre Erinnerungen und ihre Stimme für Freunde und Familie. Moderne Digitaltechnik sorgt für die Dauerhaftigkeit.
Der FAZ-Journalist Peter Thomas hat  Judith Grümmer, Maicke Mackeroth und Manfred Kloiber im Kölner Tonstudio besucht.

(Klicken Sie auf das Bild oder auf  Audiobiographien-Bericht in der FAZ am 16. September 2012)

Mehr zur FAZ im Netz

 

 

 

 

 

 

 

 

„Stimme bewahren“, das heißt auch „Familiengeschichte bewahren“.

So hat Judith Grümmer in den vergangenen Jahren nicht nur die privaten Lebensgeschichten zahlreicher Familien im Original-Ton dokumentiert. Auch ihr eigener Vater erzählte ihr die Geschichte seines Lebens.

Vier Jahre nach seinem Tod wird Judith Grümmer beauftragt, aus diesem Tonmaterial für den Deutschlandfunk ein HörfunkFeature zu schreiben.

Entstanden ist eine 49minütige sehr persönliche Hörgeschichte, eine Zeitgeschichte im Lichte der Kunst unter der Regie von Ulrike Bajohr, mit Leslie Malton und Felix von Manteuffel.

Sie  können das Feature in einer Wiederholung vom 31. Oktober 2014 im Deutschlandfunk nachhören und downloaden.