2014-09-10-SuJ-FJR-024 (3)„Für einen schwerkranken Menschen kann der Blick auf die Fülle des eigenen Lebens gut tun. Im Erzählen steht nicht mehr der kranke Körper, sondern das Leben im Vordergrund. Auf der Palliativstation und in der häuslichen Versorgung wünschen wir uns immer wieder professionelle Hilfe, um Lebensgeschichten festzuhalten. Das Familienhörbuch ist eine Möglichkeit.“ (Prof. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Direktor der Klinik für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Bonn)

„Geschichten erzählt zu bekommen, ist ein uraltes Ritual. Es weckt Erinnerungen an Geborgenheit und Vertrauen. Ihre selbst erzählte Lebensgeschichte kann trotz aller Trauer nach dem Verlust eines Elternteils auch den Blick dafür öffnen, wie wertvoll es ist, diese Mutter, diesen Vater gehabt zu haben.“ (Dr. Pia Heußner, Psychoonkologin, Klinikum der Universität München)

Das Familienhörbuch-Projekt „Audio-Biografien schwer erkrankter Mütter und Väter. Patienten erzählen für ihre Kinder“ möchte genau dieses Angebot schaffen.

„Patienten eine Stimme geben, ihnen lebensnah begegnen, mit ihnen ins Gespräch kommen, sie ermutigen, aus ihrem Leben zu erzählen, das ist die Aufgabe, der ich mich als Audiobiografin in der Zusammenarbeit mit Patienten stelle. Aus meiner Erfahrung mit Patienten weiß ich, dass es manchmal leichter fällt, einem neutralen Dritten zu erzählen. Diese Art von Biografie-Arbeit kann dazu beitragen, das eigene Leben neu zu betrachten.“ Judith Grümmer, Redaktion Familienhörbuch.

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Das Projekt
Die Stimme bleibt
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Trailer (dieses Hörbeispiel ist passwortgeschützt. Bitte setzen Sie sich mit uns in Kontakt.)

Service zum Download:
Flyer für Patienten und Angehörige
Flyer_Forschungsvorhaben

Ein weiteres Patientenhörbuch-Projekt befindet sich in der Pilotphase. Dazu in Kürze nähere Informationen.